VORTEILE der digitalen Volumentomographie (DVT) in der Zahnmedizin, der MKG-Chirurgie und Kieferorthopädie

Für den behandelnden Zahnarzt/die behandelnde Zahnärztin, den MKG-Chirurgen und Arzt, vor allem aber auch für die Patienten gibt es gute Gründe, sich für eine 3D-Röntgendiagnostik zu entscheiden.

Sie bietet:

Schema der digitalen Volumentomographie von SironaBessere Diagnostik und Planung
Chirurgische Eingriffe, z.B. in der Implantologie, können durch Einsatz eines Digitalen Volumentomographen klarer diagnostiziert, exakter geplant und mit erhöhter Sicherheit für Patienten und Behandler durchgeführt werden.

Auch für die Diagnostik und Planung in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Kieferorthopädie, Parodontologie und Endodontologie wird 3D erfolgreich eingesetzt.

Herkömmliche Röntgengeräte
Herkömmliche Röntgengeräte erzeugen ein zweidimensionales Röntgenbild. Das liefert wichtige Erkenntnisse für die Diagnostik, z.B. die Erkennung von Karies oder die Lokalisierung von Entzündungen.

Bei einem zweidimensionalen Röntgenbild fehlen allerdings wichtige Informationen über die anatomischen Strukturen, denn schließlich ist der Kiefer nicht flach wie ein Stück Papier.

Digitaler Volumentomograph der Marke SironaDigitaler Volumentomograph (DVT)
Ein 3D-Röntgengerät – digitaler Volumentomograph (DVT) hingegen erzeugt einen dreidimensionalen Datensatz (3D-Volumen) des Kiefers oder eines Kieferausschnittes. Dieses 3D-Volumen kann in allen Ebenen in feinste Scheiben geschnitten und präzise diagnostiziert werden.

Zum Wohle des Patienten
Zur Zeit ist es ein gängiges Verfahren, eine dreidimensionale Röntgenaufnahme mittels eines Computertomographen (CT) zu erstellen. Im Vergleich zu dieser Untersuchungsmethode bietet DVT wesentliche Vorteile für den Patienten.

Der Volumentomograph nimmt in einem Umlauf (Rotation um den Kopf des Patienten) je nach Aufnahmeprogramm bis zu 720 Einzelaufnahmen auf, die mittels eines speziellen Algorithmus zu einem 3D-Volumen zusammengeführt werden. Das Ergebnis ist ein Datenzylinder, der in jeder Ebene aufgeschnitten werden kann.

Bedingt durch die neueste Sensortechnologie ist die Strahlenbelastung einer DVT, wesentlich geringer als die einer herkömmlichen CT.

Ein weiterer Vorteil: Mit einem DVT kann bequem im Stehen oder Sitzen eine Aufnahme erstellt werden während der Patient im CT liegend in die Röhre geschoben werden muss

Indikationen für die digitale Volumentomographie (DVT)
Der Nutzen von 3D-Diagnostik und Planung ist vielfältig und betrifft alle zahnmedizinischen Disziplinen.

Im Mittelpunkt stehen die präzise dreidimensionale Diagnose anatomischer Strukturen (Mandibularkanal, Foramen mentale, Nasenboden, knöcherne Sinusbegrenzung, Knochenbeschaffenheit), eine verbesserte Behandlungsplanung und -kontrolle.

Beispiele für eine sinnvolle Anwendung der Digitalen Volumentomographie (DVT) finden sich unter anderem in:

Endodontologie

Endodontologie

Anwendungsbeispiele

  • Präoperative Diagnostik der Kanalstrukturen und Behandlungsplanung
    insbesondere bei mehrwurzeligen Zähnen im Falle einer Wurzelkrümmung
  • Beurteilung von Wurzelspitzenresektionen
  • Behandlungskontrolle
    insbesondere überstopftes Wurzelfüllmaterial, apikale osteolytische Prozesse, periapikale sowie zystische Veränderungen, abgebrochene Wurzelkanalinstrumente

Implantologie

Implantologie

Anwendungsbeispiele

  • Präimplantologische Diagnostik
    insbesondere Verlauf des Mandibularkanals und Knochenbeschaffenheit
  • Implantatplanung in der 3D Simulation
  • Backward Planning
  • Planung und Kontrolle von Augmentationen
  • Erstellung von Bohrschablonen

Kieferorthopädie

Anwendungsbeispiele

  • Kiefergelenksdiagnostik (überlagerungsfreie Gelenkdarstellung)
    insbesondere bei degenerativen, arthropathischen Gelenkveränderungen, Asymmetrien, Attritionen der Kondylen, Ankylosen und Frakturen
  • Beurteilung der knöchernen Strukturen von Nasen- und Nasennebenhöhlen
    insbesondere zur Beurteilung von Zysten, Sinusitis, und zur Lokalisation von Fremdkörpern
  • Beurteilung von Zahnzahl- und Zahnformanomalien, dento-alveolären Fehlstellungen, Durchbruchsstörungen, retinierten und verlagerten Zähnen sowie therapeutische Planung
    insbesondere bei Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten oder Umstellungsosteotomie

Parodontologie

Für die radiologische Diagnostik von Parodontalerkrankungen standen bisher der intraorale Zahnstatus und auch das OPG als die einzigen Aufnahmeverfahren zur Verfügung. Leider stellen diese Aufnahmen den komplizierten anatomischen Zahnbereich nur in einer Ebene zweidimensional dar. Außerdem schränken Überlagerungen von anatomischen Strukturen die Diagnostik ein. Ein größeres Handikap liegt aber darin, dass bestimmte Bereiche gar nicht abgebildet werden können. So sind keine Aussagen über die linguale und buccale Knochensituation möglich, da die klassischen Aufnahmen nur eine seitliche Ansicht bieten können. Mit der DVT sind dünne Schichtaufnahmen in allen Ebenen möglich. Die dreidimensionale Diagnostik ermöglicht eine genaue detailgerechte Darstellung des Alveolarknochens, die zu einer sicheren Entscheidung für die richtige Therapie führt. Genaue Kenntnisse über die speziellen anatomischen Strukturen und das Ausmaß der pathologischen Veränderungen sind die notwendigen Vorrausetzungen für eine optimale erfolgreiche Behandlung.

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Deutlicher Knochenabbau mit Furkationsbeteiligung und tiefen vertikalen Einbrüchen in 3D

Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie (MKG)

Anwendungsbeispiele

  • Präoperative Diagnostik
    insbesondere Darstellung aller wichtigen anatomischen Strukturen (Mandibularkanal, Foramen mentale, Nasenboden, knöcherne Sinusbegrenzung)
  • Planung chirurgischer Eingriffe bei Kiefer- und Gesichtsverletzungen
  • Diagnostik von Entzündungen; Entfernung von Zysten
  • Minimal invasive Entfernung retinierter, verlagerter Zähne